Aromatherapien

Die Duftmedizin für das eigene Wohlbefinden mit unseren Tipps und Trends erkunden.

„Die Aromatherapie ist eine traditionelle sanfte Methode, die zur Förderung der Gesundheit und zur Steigerung des Wohlbefindens eingesetzt wird.“ (Apollo Akademie)

Ätherische Öle werden aus Blüten, Blättern, Bäumen, Sträuchern, Wurzeln und Harzen gewonnen. Sie können als Essenzen der Pflanze betrachtet werden und tragen zur Erhaltung der Gesundheit von Pflanze, Tier und Mensch bei. Die innewohnenden Kräfte (chemische Bestandteile) tragen zur Reinigung bei und sind besonders für die Wundheilung geeignet.

Teilweise reicht schon das Einatmen über einen Aroma-Diffuser mit beruhigenden Blüten-, Zitrus- oder Nadelholzdüften (Mandarine, Lavendel, Geranie, Balsamtanne) im Behandlungsraum aus, um die Gedankenmuster und Emotionen eines Patienten wieder in Balance finden zulassen.

In der Antibiotika-Behandlung wirken ätherische Öle sehr gut, beispielsweise bei Patienten mit z.B. nicht heilenden Wunden.
„Die WHO und andere Gesundheitsinstitutionen weltweit warnen seit Jahren vor der Gefahr einer Pandemie, weil Antibiotika ihre Wirkung gegen tödliche Keime immer weiter verlieren.“ (Apollo Akademie)
Die aus der Natur stammenden ätherischen Öle haben den Vorteil, dass sie – „im Gegensatz zu synthetisch hergestellten Pharmazeutika/Apothekenölen – nicht standardisierte Vielstoffgemische sind, d.h. ihre chemische Struktur ist wesentlich komplexer und aufgrund von Umwelteinflüssen immer verschieden. Sich daran anzupassen ist viel schwieriger, und deshalb waren/sind natürliche ätherische Öle erfolgreich gegen antimikrobielle Bedrohungen.“ (Apollo Akademie)

Wissenschaftliche Forschungen belegen die Wirksamkeit ätherischer Öle bei unterschiedlichen Beschwerden, wie Depression, Angst, Stress, Herzerkrankungen oder Diabetes.

Prof. Oliver Wenker (ehemals MD Anderson Cancer Center der Universität Texas, eine der größten Krebsklinken in den USA) ist Anästhesist, Intensiv- und Notfallmediziner sowie Aromaexperte. Er ist der Meinung, dass es möglich ist, folgende Beschwerdebilder mit Hilfe der Aromatherapie zu lindern:

  • Alzheimer um 50%
  • Diabetes um 58%
  • Krebs um 30-80%
  • Hüftfrakturen um 41%
  • Angst und Depressionen um 50%
  • Gelenkschmerzen um 47%
  • Allgemeine Sterblichkeitsrisiko um 23%

Lavendel- oder Mandarinenduft sorgt in der Palliativmedizin für Beruhigung, Zitronenduft erhellt das Gemüt. Dass 1 Tropfen Zitronenöl bei der Herstellung von Vitamin A hilft, ist allerdings weniger bekannt. Auch eher unbekannt ist, dass ätherische Öle von Zitrone, Orange, Lavendel, Rosmarin u.a. in klinischen Studien signifikante Verbesserungen für Alzheimer-Patienten brachten.

Betrachtet man Demenz im medizinischen Sinne, so ist es eine Krankheit, die bei bis zu 25% der Demenzkranken mit unwirksamen Antipsychotika behandelt wird. Nach verschiedenen Test und Analysen konnte festgestellt werden, dass bei richtig eingesetzten ätherischen Ölen, der Organismus wieder in Balance gekommen ist, nachdem morgens Rosmarin- und Zitronenduft, sowie abends Lavendel und Orange zum Inhalieren gegeben wurde. Zudem hatten diese Patienten eine „signifikante Verbesserung der persönlichen Orientierung“, ohne herkömmliche Nebenwirkungen.

Die Wirksamkeit der Öle, die schon in Erzählungen der Bibel zu finden sind, konnten durch wissenschaftliche Studien belegt werden. „Das ätherische Myrrheöl besteht zu über 90% azs Sesquiterpenen. Diese zeigen u.a. pflegende, antiphlogistische und antimikrobielle Effekte. Zudem sind sie wirksam gegen Neoplasien (maligne Tumore) und Lymphstauungen. Sesquiterpene können den Organismus gezielt bei der Gesunderhaltung, Stärkung und Heilung unterstützen.“ (Apollo Akademie) Des Weiteren können – durch traumatische Erlebnisse ausgelöste – negative Zellinformationen in der DNS umprogrammiert werden und falsche Informationen in der Zellerinnerung können gelöscht werden.

Ätherische Öle wirken umfassend – eine Krankheit, die im Kopf beginnt und sich dann über Emotionen auf den Körper ausbreitet, wird auf diesen umgekehrten Weg behandelt, um die Balance wiederherzustellen. Der Körper wird gestärkt, die Emotionen werden geklärt und Denkmuster werden aufgeräumt – ohne Druck, ohne Zwang, ohne Anstrengung.

Das bloße Inhalieren ätherischer Öle hat schon eine einzigartige Wirkung auf die Gefühle und Gedanken, da der Geruchssinn und das limbische System eng miteinander verknüpft sind. Gerüche werden so mit bestimmten Emotionen und Erinnerungen verbunden. So kann z.B. bei Depressionen mit bestimmten Gerüchen gearbeitet werden, um dem Patienten ein positives Gefühl zu geben.

Allerdings können nur Öle als ganzheitlich wirksames therapeutisches Öl betrachtet werden, die aus der Natur kommen und nicht im Labor synthetisiert wurden. Das Öl zeichnet sich durch den Erhalt möglichst aller chemischen Bestandteile nach der Destillation aus. So entfaltet sich das volle Potential der Wirkstoffe.

Die Aromatherapie wird oft hinterfragt, da diese noch nicht genügend erforscht ist. „Doch ätherische Öle von therapeutischer Qualität werden sich in Zukunft als das fehlende Bindeglied zwischen uraltem Heilwissen und moderner Medizin herausstellen. Aromatherapie kann jeden modernen Behandlungsansatz ergänzen und die Therapien schnell und einfach, ohne Mehraufwand an Zeit und Ressourcen, zum Wohle des Patienten unterstützen.“ (Apollo Akademie)