Prenatal Yoga Class

Als perfekter Begleiter für die Schwangerschaft – körperlich, geistig und emotional im Einklang zu sein. Es hilft dir dich auf die Phase der Transformation einzulassen und unterstützt dich dabei, in dich hineinzuspüren und zu erkennen, was dir gut tut.

Mit Yoga durch die drei Phasen der Schwangerschaft, die unterschiedliche Höhen und Tiefen mit sich bringt.

Das 1. Trimester

Schwangeren wird gerade im ersten Trimester geraten nicht oder nur sanfte Yoga zu betreiben. Hintergrund ist hierfür, dass sich gerade zu Beginn der Schwangerschaft noch kein Gefühl, im eigenen Körper zu zweit zu sein, eingestellt hat.
Das Zu-Zweit-Körpergefühl entwickelt sich bei vielen Schwangeren glücklicherweise schnell und stellen instinktiv auf sanftere Yogaübungen um.

Zwei Grundregeln:

  1. Während der Praxis sollte nie ein Gefühl von Kampf oder Durchhalten-müssen einstellen.
    Dieses bedeutet Überanstrengung und damit Anspannung. Gleichmäßiges und ruhiges Atmen sollte möglich sein, ist dieses nicht der Fall, ist es ratsam leichtere Übungen zu wählen.
    Phasen, in denen die Luft angehalten werden soll, sollten vermieden werden.
  2. Übungen, die den Bauch einquetschen oder verdrehen sollten vermieden werden.

 

Das 2. Trimester

Es wird oft als die schönste Zeit der Schwangerschaft beschrieben, da alles etwas leichter wird.
Man gewöhnt sich an den Gedanken, Mutter zu werden.
Bei manchen Frauen wecken die Schwangerschaftshormone große Energien, was passend ist, da nun alle Formen von Yoga praktiziert werden dürfen, die einem gut tun.

Der wachsende Bauch stellt jetzt automatisch Ansprüche:

  • Bauchlage ist tabu
  • Sprünge tun dem Bauchbewohner nicht gut
  • Dreh-Positionen dürfen jetzt nicht mehr auf die geschlossene Seite (angewinkeltes Bein) ausgeführt werden, sondern nur mehr auf die offene

 

Das 3. Trimester

 

Die Zielgerade zur Geburt ist erreicht. Nun sollten alle Asanas völlige „Bauchfreiheit“ gewähren.
Umkehrhaltungen, wie z.B. Kopfstand, Schulterstand sollten nicht mehr ausgeübt werden.
Der Schwerpunkt des Körper ist nun verschoben und könnte zu einem Sturz bei besagten Übungen führen.
Während der Schwangerschaft werden alle Gewebe kontinuierlich weicher, damit sich der Bauch ausdehnen kann und die Geburt leichter wird.
In den letzten sechs bis acht Wochen können zur Vorbereitung Beckenboden-Übungen praktiziert werden.
Ängsten kann man mit Meditation und Atemübungen entgegen gewirkt werden, sodass sich die Gedanken und Emotionen beruhigen.

 

Yoga während der Schwangerschaft ist immer von den individuellen Bedürfnissen abhängig. Es sollte immer darauf geachtet werden, dass sich die Übungen angenehm und leicht anfühlen. Bewegung in der Schwangerschaft kann Rückenschmerzen, Müdigkeit, Wasseransammlungen lindern oder sogar verhindern.